
Hertha BSC vs SC Freiburg 1:1 (4:5 n.E.)
- Freiburg setzt sich im Elfmeterschießen durch
Hertha BSC vs SC Freiburg 1:1 (4:5 n.E.) - Freiburg setzt sich im Elfmeterschießen durch
Spielbericht & Analyse
Von Mihael Lovric | LEMP-Union Sport
Im Viertelfinale des DFB-Pokals lieferten sich Hertha BSC und SC Freiburg ein intensives und ausgeglichenes Duell, das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde. Nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit und Verlängerung setzte sich Freiburg mit 5:4 im Elfmeterschießen durch und sicherte sich den Einzug ins Halbfinale. Die Partie begann mit einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beide Teams versuchten, Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Hertha BSC zeigte sich dabei leicht aktiver im Ballbesitz und kam insgesamt auf 51 %, während Freiburg mit 49 % nahezu gleichwertig agierte.
Auch im Passspiel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Hertha spielte 566 Pässe, Freiburg kam auf 512 Zuspiele, wobei die Passgenauigkeit mit 81 % zu 82 % ebenfalls sehr ausgeglichen war. Trotz der ausgeglichenen Spielanteile war Freiburg im Offensivspiel etwas zielstrebiger. Mit 16 Abschlüssen und sieben Torschüssen entwickelte die Mannschaft mehr Druck auf das Tor, während Hertha mit elf Schüssen und vier Torschüssen ebenfalls gefährlich blieb. In der regulären Spielzeit gelang es beiden Teams zunächst nicht, die Partie früh zu entscheiden. Die Defensivreihen standen stabil, wodurch klare Torchancen zunächst rar blieben.
Erst in der Verlängerung fiel der erste Treffer der Partie. In der 96. Minute brachte Yuito Suzuki den SC Freiburg mit 1:0 in Führung und verschaffte den Gästen einen wichtigen Vorteil. Hertha BSC zeigte jedoch Moral und gab sich nicht geschlagen. In der 104. Minute erzielte Fabian Reese den Ausgleich und brachte die Partie zurück in eine offene Ausgangslage. In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel mit hohem Einsatz auf beiden Seiten. Beide Mannschaften versuchten, die Entscheidung noch in der Verlängerung herbeizuführen, konnten jedoch keine weiteren Treffer erzielen.
Im anschließenden Elfmeterschießen bewies Freiburg die größere Nervenstärke und setzte sich mit 5:4 durch. Die Partie verdeutlicht die hohe Intensität und Ausgeglichenheit im DFB-Pokal, in dem Spiele oft durch kleine Details und mentale Stärke entschieden werden.
LEMP-Union Sport
DFB-Pokal 2026
Einordnung & Ausblick
Von Mihael Lovric | LEMP-Union Sport
Mit dem Sieg zieht der SC Freiburg ins Halbfinale des DFB-Pokals ein und unterstreicht seine Qualität in entscheidenden Spielphasen. Die Mannschaft zeigte sowohl spielerische Stabilität als auch mentale Stärke im Elfmeterschießen. Besonders die offensive Aktivität und die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen zurückzukommen, sprechen für die Entwicklung des Teams im Wettbewerb. Für Hertha BSC endet die Pokalsaison trotz einer kämpferisch starken Leistung im Viertelfinale. Die Mannschaft überzeugte durch Einsatz und Spielstruktur, konnte sich jedoch im Elfmeterschießen nicht durchsetzen.
Hertha kann dennoch auf der gezeigten Leistung aufbauen und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Spiele mitnehmen. Insgesamt zeigt die Partie die besondere Dynamik des DFB-Pokals, in dem enge Spiele häufig durch Details und mentale Stärke entschieden werden. Mit Blick auf das Halbfinale bleibt Freiburg ein ernstzunehmender Kandidat und wird versuchen, seine Form weiter auszubauen.
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